Mts50 weißes Getriebeöl

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Mts50 weißes Getriebeöl

Beitrag  Nando-95 am Sa 07 Okt 2017, 20:28

Ich habe ein
Mts 50 gekauft soweit alles gut

Nur habe ich jetzt ins Getriebe geschaut und oh Schreck es war weiß

Kann es von länger Standzeit im Regen kommen oder hattet ihr schon mal was ähnliches ?

Das Getriebe Öl kann doch nicht vom Kühlkreislauf ins Getriebe gelangen oder liege ich da falsch ?

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Mts50 weißes Getriebeöl

Beitrag  GTSchrauber am So 08 Okt 2017, 08:20

Hallo,
wie sieht denn der Füllstand vom Getriebeöl aus? Wenn es deutlich mehr ist, dann hat sich irgendeine Brühe zusammen gemischt. Wenn es Kühlwasser wäre, dann müsste es ja dort fehlen. Es hat sich bestimmt über die Zeit Wasser angesammelt. Entweder Kondenswasser oder Regenwasser. Deshalb sollte man in geregelten Abständen auch mal das Öl wechseln.

MfG
Tobias

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Re: Mts50 weißes Getriebeöl

Beitrag  Nando-95 am So 08 Okt 2017, 10:57

Ja der Fürstand ist kurz unter der Kontrollschraube

Ok dann ist es nur über die Jahre gekommen

Ich wollte nur sicher gehen nachher kipp ich das teure Öl für umsonst rein

Danke für die schnelle Antwort


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Re: Mts50 weißes Getriebeöl

Beitrag  nussecke am Mi 11 Okt 2017, 13:43

Hallo,

eine Möglichkeit wäre noch wenn der Dichtungsring der Hydraulikpumpe undicht ist, fliest das Hydrauliköl ins Getriebe!

mfg

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RE: Weisses Getriebeöl

Beitrag  MPS am Mo 06 Nov 2017, 23:09

Hallo,

die Sache mit dem weissen Getriebeöl kennen wir in etwas anderer Form ja auch bei Zylinderkopf/-dichtungs-schäden an wassergekühlten Verbrennungsmotoren. Was vielleicht nicht so bekannt ist, ist die Tatsache, daß die alten Getriebekästen mit ihren teils erheblichen eingeschlossenen Luftvolumina ja "atmen", d.h. beim Temperaturübergang von Tag auf Nacht und umgekehrt durch die immer vorhanden Ritzen der Schaltknaufdurchführungen immer ein gewisses Luftvolumen "ansaugen" und auch wieder "ausatmen". Wenn ein Fahrzeug über Jahrzehnte draußen steht (oder halboffen in einer Remise), dann sammelt sich irgendwann recht viel Kondenswasser im Getriebe an. Es mischt sich sukzessive ins Getriebeöl, bis dieses so mit Wasser gesättigt ist, daß es anfängt, zu gelieren. Diese Emulsion kann sogar die Konsistenz von Majonnaise annehmen. So war es bei meinem RS 09. Ich konnte nicht glauben, was da für ein weisslich-bräunlicher Mist ´rauskam. Die braune Farbe verriet zudem, daß Korrosion bereits eingesetzt hatte, der Wasseranteil also schon sehr hoch war. Ich habe das Getriebe dann mit einem billigen Baumarkt-Motorenöl gespült und danach gutes Getriebeöl eingefüllt. Ergebnis: Das Getriebe lies sich innerhalb weniger Betriebsstunden wieder deutlich geschmeidiger schalten. Und das Laufgeräusch des geradverzahnten Getriebes ging nach einigen Tagen auch ganz wesentlich zurück.

Baut in die Ölablassschraube (die oft einen Innendurchmesser von 20mm hat) einen passenden Neodymmagneten ein. Der fängt die entstandenen Rostpartikel sicher ein, sofern man es nicht vorzieht, das Getriebe bei diesem Fehlerbild erstmal ganz zu zerlegen. Diese superstarken Magnete gibt´s für kleines Geld bei Conrad und paßten in meinem Fall saugend in die Bohrung der Ablaßschraube hinein.

mit öligen Grüßen,

Martin

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