Bagger T 159

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Bagger T 159

Beitrag  Gast am Fr 29 Mai 2015, 20:34

Unser T 159

Auf der Suche nach einen Bagger der auf unseren Grundstück bei diversen Arbeiten Helfen soll, suchten wir, mein Schwiegersohn und ich, nach einen T 174/2. So einen habe ich bei der Armee gefahren und war für seine Robuste Technik damals Dankbar. Leider waren gute T 174 weit weg und sehr Teuer. Bei der LPG wo ich war hatten wir einen TIH, den Dachte ich, würde uns eigentlich auch reichen. Mein Schwiegersohn, der nachts Zeit hat (und das nennt er Arbeiten) fand im Internet bei Ebay Kleinanzeigen in unsere Nähe einen T 159.  Wir schrieben den Besitzer an und machten einen Termin aus um das gute Stück zu besichtigen.

Am Wochenende fuhren wir die 44 Km zu dem T 159, schön sah er ja nicht aus, der T159 Bj. 1971 aber viel Zubehör wäre dabei sagte der Besitzer. Leider sprang der T 159 nicht an, das war Herbert (der Besitzer) nicht recht, so hatte er doch die ganze Nacht das Ladegerät angeschlossen.
Ich schaute mir alles genau an, alles trocken wo der Bagger stand, da er nicht ansprang kann er nicht schnell dahingestellt worden sein. Pluspunkt für den Bagger. Eine Woche später mit geladener Batterie sprang der Bagger T 159 sofort an, das Geräusch welches der Zweizylinder machte erinnerte mich an den T 174 (der ja den selben Motor hat) den ich bei der Armee gefahren hatte. Herbert führte uns den Bagger vor, alles funktionierte bis auf einen Blinker. Dann begann Herbert zu Erzählen, nach dem er den Bagger abgestellt hatte.

Die LPG (Kraut und Rüben) kaufte 1971 den Bagger T 159 und Herbert war derjenige der ihn bekam und bis zur Wende (1989) gefahren hatte und ihn dann von der LPG kaufte, zum Schrottpreis wie einen RS 09 und ein Belarus MTS 50 mit der neuen Kabine. Er bekam alles zum Spottpreis da ja nach der Wende alle die neue Westtechnik haben wollten.


das mit dem Bild einfügen hat leider nicht geklappt pale
das nächste Kapittel, der Transport

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am Sa 30 Mai 2015, 14:46

Der Transport

Weil Herbert meinte die Bremsen sind nicht in Ordnung bei dem T 159 besorgte ich einen Traktor mit Fahrer und eine Abschleppstange.
Ich war schon mit meinen Auto und Anhänger vorgefahren und mein Schwiegersohn mit dem Traktorfahrer und Traktor kamen mit einer Stunde Verspätung nach. So hatte ich Zeit noch mit Herbert die Teile die er mir mitgeben wollte auf dem Hänger zu verladen. Es war so viel das ich eine Woche später noch mal kommen musste um noch zwei Greifer aufzuladen. Zum Glück hat Herbert einen gut Restaurierten RS 09 mit Frontlader.
Der Traktor zum Ziehen war angekommen und ich setzte mich in den Bagger und fuhr die ersten Meter in Richtung Traktor, die Bremsen funktionierten wirklich nicht zum Glück aber die Handbremse. So Angehangen und los geht’s, vorher noch dem Traktoristen die Eigenheiten erklärt so wie das der Bagger hinten lenkt und wir deshalb langsam fahren sollten.
Die ersten Kilometer gingen ganz gut, ich hatte den Motor laufen wegen der Lenkhilfe. Der Traktorist gab mit seinen Case IH immer mehr Gas und ich kam hinten nicht mehr mit dem Lenken nach. Dazu kam noch das der Case IH auf schnurgerader Strecke kleine Schlenker machte, ob es am Fahrzeug liegt oder am Fahrer, ich weiß es nicht jedenfalls war es nicht gerade gut mit einen Bagger mit Hecklenkung. So kam es wie es kommen muss, der Traktor bremste im ungünstigsten Moment und ich kam mit dem T 159 neben ihn zum Stehen. Der Baggerarm ist um ein Haar an der Kabine vom Case IH vorbei die Abschleppstange verhinderte da einen größeren Schaden. Von nun an ging es Langsamer vorwärts und wir kamen so ohne weitere Schrecksekunden bei uns zu Hause an.

So jetzt steht er da, in unseren Garten, jetzt haben wir etwas mehr Zeit den 45 Jahre alten Bagger T 159 genauer zu Begutachten. Mir war bei Herbert gar nicht aufgefallen das im Bagger ein Teppich lag! Auch waren alle Papiere dabei, den Ersatzteilkatalog, eine „Vorläufige“ Bedienanleitung und die Bedienanweisung für den Motor (sogar im Schutzumschlag wie ich ihn von den Schulheften her kannte)


Das mit den Bildern klappt nicht Crying or Very sad

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am So 31 Mai 2015, 11:53

Das erste Baggern

Samstag morgens 07:30 Uhr, ein Anlassjodler durchbricht die Morgendliche Stille, zu schwach sind die Batterien den VD 14,5/12-1 SRL wie der Dieselmotor richtig heißt durchzudrehen. Also Batterien ausgebaut, das geht einfach und schnell, und ab zum Nachbar der eine Schmiedewerkstatt hat zum Prüfen. Ergebnis, eine ist noch brauchbar eine hat einen „Zellenschluss“ also Defekt. „Du hast Glück“ sagte der Meister, „Gestern war ein Actros hier, der brauchte auch eine neue Batterie, aber weil man die ja am besten paarweise tauscht, habe ich hier die eine die noch gut ist und die kannste haben“ Prima dachte ich, viel Geld gespart, ich gab dem Meister 20,- Euro für die Kaffeekasse, den kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, und lud die Batterien ein und fuhr nach Hause. In froher Erwartung das es bald los geht mit dem Baggern, waren die Batterien sehr schnell eingebaut und der T 159 erwachte aus seinen Tiefschlaf mit einer kleinen Qualmwolke aus dem Auspuff. Jetzt geht’s los, nur noch die passende Schaufel angebaut, wozu ist bloß dieser Hebel? Ahh ja, jetzt weiß ich es wieder….. Nach ein paar Übungen kam mir langsam meine Zeit im T 174/2 in Erinnerung, waren doch die Hebel fast gleich und der Motorsound so wie so, nur das der T 159 ab Leerlaufdrehzahl losbaggert und der T 174 viel Drehzahl brauchte.

Ich hatte einen großen Erdhaufen im Garten der sich von Diversen Gartenarbeiten immer mehr anhäufte und jetzt ein super Übungsprojekt für die ersten Baggerarbeiten mit unseren T 159 und einen Dumper den wir schon ein halbes Jahr vorher gekauft hatten, mal richtig auszuprobieren.
Baggern ist wie Fahrradfahren, man verlernt es nie, anfangs etwas unbeholfen aber mit der Zeit wenn einen die vielen Hebel in Fleisch und Blut übergegangen sind, macht es mehr und mehr spaß.
Gerade wo wir so richtig am Baggern waren, platzte ein Hydraulikschlauch, nur gut dass uns Herbert Unmengen an passenden Schläuchen mitgegeben hatte, so war das kleine Malheur schnell vergessen und weiter ging es.
Wir hatten so 10 Fuhren mit dem Dumper gefahren, wobei sich der Dumper als zu klein erwies, drei Schaufeln und der Dumper war an seiner Belastungsgrenze, aber wir haben Zeit und mit Schaufeln und Schubkarren würden wir viel länger brauchen. Jedenfalls, als der Dumper wieder voll beladen auf dem Weg durchs Dorf auf unser Grundstück nur weiter oben war, stellte ich fest dass der Bagger viel Öl verlor. Schnell stellte ich eine Wanne unter dem Bagger auf um eine Verunreinigung zu vermeiden. Der Zylinder der für das Drehwerk zuständig ist war undicht am Anschluss, festziehen half nicht, also wieder los und nachschauen, aha Leitung die in den Zylinder geht gebrochen. Wir bauten die Leitung aus und liefen zu unseren Nachbarn dem „Schmied“ wie er in unserem Dorf genannt wurde. Der hatte die Leitung schnell Repariert, Gelernt ist halt Gelernt sagte ich und nach ein kleinen Obolus für die Kaffeekasse ging es schnell nach Hause. Die Leitung war schnell eingebaut, zum Glück hatte ich noch viele Schlüssel aus DDR Produktion „Smakalda GDR“ steht drauf. Heute Bezahlst ein Vermögen für die großen Steckschlüssel. Mit alten Lumpen (nein keine Stasilumpen, an den perlt der Dreck nur ab) putzten wir den Bagger sauber so gut es ging aber er hörte nicht auf zu tropfen.
Der Bagger T 159 hatte bei Herbert über drei Jahre in der Scheune gestanden und ist auch vorher kaum bewegt worden, sagte Herbert, „wenn es viel ist vielleicht 100 Betriebsstunden seit der Wende“ so Herbert. Das Baggern war für diesen Tag zu Ende, ich fuhr ihn nur noch in die Scheune auf geraden Untergrund wobei die Defekte Bremse nicht gerade Hilfreich war, aber im ersten Gang ging es langsam aber beständig den kleinen Berg zur Scheune hinab und mittels Handbremse kam ich auch rechtzeitig zum stehen. Bagger aus und den Boden der Scheune mit Sägemehl abgestreut, Feierabend. An vier Stellen gleichzeitig tropfte es, am meisten im Drehwerk wo alle Schläuche zusammenkommen. Mein Schwiegersohn meinte wechseln wir doch alle, da kommt in nächster Zeit so wie so einer nach den anderen, gesagt getan, wir wechselten am Sonntag alle Schläuche, es waren ja genug da, dabei entdeckten wir zwei Leitungen die auf dem Ausleger waren und wohl mal ein Drehwerk mit Öl versorgt haben. Da wir kein Drehwerk haben, entschieden wir die Klappernten Leitungen zu entfernen. Ein O-Ring kam vorne wo die Schaufeln angeschlossen werden rein, auch Dicht, so Arbeiteten wir Leckasche für Leckasche ab und sahen selber aus wie Ölsardinen, egal, dachten wir Hauptsache der Bagger ist dicht. Leider konnten wir den Bagger am Sonntag nicht ausprobieren, aber das holten wir am Montag nach und alles Dicht… bis auf …. Jetzt tropft es am Motor, schei…benhonig ..zum Glück war das nur eine lose Leitung die das Öldruckmanometer versorgt, so fest und …Dicht. Schau mal, sagte mein Schwiegersohn, da tropft es auch, (früher sind Leute die schlechte Nachrichten überbracht haben hingerichtet worden) Der Tank, na Prima nicht viel aber er tropft. Und schau mal da und da, die Hydraulikpumpe nicht viel aber sie nässt und ein Rückschlagventil auch.
Nun ja, der Tank ist noch halb voll, der muss abgelassen werden und der Schmied flickt ihn nach alter Handwerkskunst wieder. Die Hydraulikpumpe habe ich ohne erfolg nachgezogen, Das Rückschlagventil habe ich den Anschluss wo es tropfte mit Hanf umwickelt und nachgezogen, ob es geholfen hat muss ich erst testen wenn ich den Tank wieder habe.
Wegen der Hydraulikpumpe, da suchte ich im Netz nach Ersatzteilen, neuen Pumpen oder Anleitungen. Dabei stieß ich auf dieses Forum hier, auf der suche nach Hilfe oder jemanden der schon mal ähnliches Repariert hat oder jemanden kennt der sich mit so was auskennt….
Aber leider werden zwar viele Ehemalige DDR Technikoldies Restauriert und Instand gesetzt, aber keiner baut einen Bagger auf und dann kommt ja noch dazu das es den T 159 sehr selten gab oder gebaut wurde, den TIH gab es wohl öfters.
Ich werde weiter suchen und bestimmt auch fündig werden. In diesen Sinne, einen schönen Sonntag noch, liebe Leser.
Very Happy

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am So 31 Mai 2015, 12:38

Was ich hier komisch finde, ist das ich als ich hier im Forum bei den Videos „so war es wirklich“ was Kommentiert habe, sehr viele … Mad ..Antworten bekam, auch viele Hinweiße dass das hier ein Technikforum ist Exclamation wie: Zitat t-heyde.de: hier sind wir um Spaß an der Technik zu haben und nicht über Politik zu schreiben… Recht hat er, (oder auch nicht) clown
Es ist sogar ein Tread mit meinen Nicknamen eröffnet worden… affraid
nur hier wo ich was „Technisches“ schreibe und in vier Tagen über 130 Leser das gelesen haben, hat keiner geantwortet oder sich sonst wie geäußert. Also Herr t-heyde.de, Politik geht scheinbar doch mehr als Technik….. bounce

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Ms.MTS am So 31 Mai 2015, 16:32

Hi roshio,

hast keinen leichten Start hier gehabt Wink
Aber herzlich Willkommen hier im Forum und Glückwunsch zur Anschaffung.

Ich vermute das du immer wieder auf Undichtigkeiten stoßen wirst, ist halt nix neues Wink
Viel Spaß beim basteln.

Lad doch die Bilder zum Beispiel hier: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] hoch da erscheint dann ein Link für Foren den du dann hier einfach einsetzen kannst.
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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am So 31 Mai 2015, 16:39

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na das klapt ja wie Very Happy Danke

Das Bild zeigt den Bagger bei Herbert kurz vor der Abholung

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am So 31 Mai 2015, 16:55

[img][/img][img][/img][img][/img][img][/img]


nicht der schönste, aber er Baggert, nicht immer, aber immer öfters

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Re: Bagger T 159

Beitrag  nussecke am Mi 03 Jun 2015, 16:24

Lässt sich gut lesen, vielleicht wird es ja verfilmt! Cool
Viel Glück beim Abdichten da mussten alle mal durch, aber man muss sagen son Bagger ist schon das Männerspielzeug schlecht hin!Very Happy mfg

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Gast am Mi 03 Jun 2015, 18:34

ja mit dem Öl, meine Frau sagte neulich, "da läuft Öl aus dem Bagger, da ist schon ein richtiger Fleck drunter" ich sgate ihr, "ne ne, ich hab nur über nen Ölfleck geparkt Very Happy
Ich Denke das ich das mit der Zeit irgendwie dicht bekomme, wenn er dann aber Dicht ist wird er schön gemacht Laughing

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Mutschow am Mi 14 Okt 2015, 06:07

Moin.Da haste ja schon viel durch.Habe mir auch im April diesen jahres den T 159 BJ 72 (Generalüberholt 89) zugelegt.Und ich habe ihn noch in Döbeln erstanden.Wollt eigentlich nen minibagger.Aber für unter 10 Scheine gab's nix vernünftiges und irgendwann bin ich über T157 ( zu wenig bums) über TIH 445 (zuviel Probleme) zum T 159 gekommen.Bremsen gingen auch nicht.Also alles ausgebaut.Bremszylinder komplett verschmandet und gerostet weil Manschetten porös,Reinigung+ Wechsel.Wo ich gleich dabei war Hauptbremszylinder raus und auch neue Manschetten rein um DOT 4 Bremsflüssigkeit zu nehmen.Bremst wieder ordentlich.Danach bei diversen Versteigerungsdiensten Baggerschaufeln,Polypengreifer,Haken, Ersatzteilkatalog,Bedienungsanleitung, erstanden.Abgasanlage umgebaut.Hatte vom W50 nen Wärmetauscher mit Gebläse für Fahrerkabine drinnen.Wärmetauscher war schweineschwer und lag mitm Gewicht aufm Abgaskrümmer der nen riss bekommen hatte.Schweißen lassen und 120 Steine für nen neuen gespart.Danach hab ich mir mal ne fettpresse und ordentlich Fett geholt und abgeschmiert.Da sind echt ne Menge Schmiernippel.Öle wurden bestellt.Ziel is es Bagger komplett zerlegen und wiederaufbau.Problem dabei ist ich Baggere zZ mit ihm wöchentlich.Hab immerwas zu tun.Wie sieht es mit deinem Projekt aus?Neue Hydraulikpumpe gefunden oder regeneriert? :-)
Würd mich über Datenaustausch freuen.
PS so wenig T159 gab es nicht.Sind auch sehr viele bei Versteigerungsbörsen im Umlauf.

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Fr 18 März 2016, 10:45

Der T 159 wurde beim VEB Landmaschinenbau "Rotes Banner" in Döbeln hergestellt und auch als Mobildrehkran MDK 16 bezeichnet. Als Motor wurde der 2 VD 14,5/12-1 SRL mit 34,5 PS (nach DIN) verwendet. Der Antrieb erfolgte über die Vorderachse, das mechanische Getriebe hatte 4+1 Gänge, die Lenkung übernahm die Hinterachse. Der Fahrgeschwindigkeitsbereich reichten von 3,6 - 22 km/h. Der über der Vorderachse montierte Drehturm mit Haupt- und Knickausleger hatte einen Drehbereich von 230°. Die Tragkraft lag zwischen 600 und 1800 kg, je nach Auslegerstellung. Hinter den angetriebenen Vorderrädern waren zusätzliche hydraulisch ausfahrbare Abstützausleger vorhanden. Besonderer wert wurde auf eine universelle Ausrüstung mit Arbeitswerkzeugen und deren leichte Austauschbarkeit gelegt, damit der Kran in allen Wirtschaftszweigen eingesetzt werden konnte. Das Greifergrundgerüst ließ sich zum Grab-, Schüttgut-, Zinken- und Hackfruchtgreifer komplettieren. Eine hydraulische Greiferdreheinrichtung erweiterte den Wirkungsbereich und ersparte Fahrbewegungen des Kranes. Zur Grundausstattung gehörte auch eine mechanisch verstellbare Lastarmverlängerung mit einer zusätzlich lieferbaren Greiferverlängerung. Die Umschlagleistungen wurden angegeben mit 90 t/h bei Sand, 80 t/h bei Mineraldünger mit den Schüttgutschalen, und mit 70t/h bei Stalldung mit den Zinkenleisten. Die Produktion wurde später nach Rumänien verlagert, und es entstand die modifizierte Variante TIH-445. Weitere technische Daten: L/ B/ H (Transportstellung) 5400/ 2275/ 3600 mm, Spurweite v/h 1885/ 1770 mm, Achsabstand 2650 mm, Hubhöhe am Lasthaken 5600 mm, Unterkante offener Greifer 4850 mm, Wenderadius 5600 mm, Bodenfreiheit 350 mm, Drehgeschwindigkeit 1,56 m/sec, Greiferöffnungszeit 1,5 sec, Hubgeschwindigkeit 0,8 m/sec, Senkgeschwindigkeit 1,0 m/sec, Bergsteigfähigkeit im 1. Gang etwa 30 %.*

Quelle DDR Landmaschinen-Umschlagtechnik

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Fr 18 März 2016, 10:52

Habe an meinen Bagger T 159 jetzt die Hydraulik Zylinder abdichten lassen (kostet ja ein Vermögen) die Baggerschaufeln will ich selber versuchen dicht zu bekommen. Der Tank hatte einen Riss Sad auch das Schweißte unser Dorfschmied dann noch ein Steuerventil neu abgedichtet, nun ist es keine Ölsardine mehr.
Hat einer Erfahrung mit der Verlängerung? Wie weit kann man die Ausziehen, ohne das der Bagger gleich in die Knie geht? Gibt es so was wie Ballastgewichte das der T 159 nicht so ins Wanken kommt? Dachte da an Radgewichte.

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Mutschow am Mi 23 März 2016, 11:58

Moin
Welche Zylinder hast abgedichtet?Die beiden 800 am Arm?Was hat es gekostet?Bin ich auch gerade dran.Hab mit den Schaufeln angefangen pro Zylinder 50 Glocken.Als nächstes montiere ich mal den Dreservo (Rotator) Hab einen ersteigert.Is aber kein Orginal.Weil Orginal 40 kg, dreht nicht komplett rum und ich glaub mehr als 1to kannst dann nicht mehr dranhängen. Hydroanschlüsse hab ich auch umgerüstet.
Mit der Verlängerung und mehr Gewicht Verstehe ich nicht.Hast doch deine Stützen.Vom fahren mit über 1,5 to kann ich abraten.Selbst wenn du Gewichte draufpackst macht der Vorderreifen schlapp.Hebe mal 1,4 to hoch ohne stütze und schaue dir die Räder vorne an Mad
Zur Zeit stelle ich überlegungen an die Kabine zu demontieren und Sandzustrahlen.Brauch aber Bagger sehr oft....ein Teufelskreis.Twisted Evil
Des weiteren muss ich am Drehzylinder irgendwas machen der muss irgendwo leicht undicht sein weil Arm dreht am Anfang hin und her.
Vorgenstern hatte ich Probleme mitm Anlasser.Drehte einfach nicht mehr.Hatte aber letztes Jahr aus Glashütte Motor mit Anlasser Auspuffanlage (komplett mit Wärmetauscher Krümmer etc) beiden Hydraulikpumpen und Schaltgetriebe geholt (150 Euro!!!! Very Happy  ) Anlasser Gewechselt (war wie neu drinnen) .... Läuft.... Optimal.Den alten werd ich mal auseinander bauen und regenerieren.
So das wars von mir, mach jetzt (ohne Scheiß) raus und Baggere.
Gruß

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T 159

Beitrag  Mutschow am Mi 23 März 2016, 12:14

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Mi 23 März 2016, 15:46

Hallo Mutschow,

also das Abdichten der zwei Hauptzylinder hat mich bis jetzt noch nichts gekostet.... ich habe die Rechnung noch nicht, wäre aber fertig sagte mir der Schmied beim Bäcker. Als ich nachmittags die Rechnung holen wollte war er nicht da. Werde dich aber wissen lassen was ich Löhnen muste. Habe gerade einen an der Hand der einen Hauptzylinder günstig abgeben will. Wenn du es Richtig machen willst mit Verchromen neue Dichtungen und eventuell schweißarbeiten an den Zylindern wo Dellen drinn sind wie bei mir, kostet das locker 350,- Euro pro Zylinder. Ich habe die Zylinder halt nicht verchromen lassen, Dellen ausgeschweißt und Zylinder abgedreht auf der Drehbank neue Dichtung fertig. Ich lasse den Bagger halt nicht im Regen stehen oder "fahr" die Zylinder ein, dann Rostet da auch nichts und das bischen was ich Baggere, hält das.

Die Kabine schaut auch schlimm aus (siehe Bilder oben) auf dem Dach ist sogar ein kleines Loch, ich werde aber nicht viel machen, der soll ja Arbeiten und nicht schön aussehen... reicht wenn ich schön ... na ja lassen wir das.

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Do 24 März 2016, 09:08

Das Bildereinfügen klappt nicht, das Problem hatte ich ja schon mal, da hatte ich es hinbekommen aber jetzt will es nicht funktionieren Evil or Very Mad ich Probiere es noch mal Question


nee klappt wieder nicht affraid  vielleicht kann ja der Admin mal helfen Very Happy  und bei der Gelegenheit den Tread in eine andere Kategorie verschieben da es etwas über "Vorstellungen" hinausgeht Embarassed

Danke

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Fr 25 März 2016, 19:32

Du schreibst das du den Drehzylinder ausbauen willst weil er so hin und her schwingt, hast du mal die Einstellschrauben nachgestellt?

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Re: Bagger T 159

Beitrag  Holdrio am Di 29 März 2016, 12:02

Habe angefangen die Kabine zu streichen Rolling Eyes beim Entrosten auf dem Dach habe ich vier Löcher entdeckt Mad und beim weiteren genaueren hinschauen viele Durchrostungen so viele da sich eine Aufarbeitung der T 159 Kabine nicht mehr lohnt, also streiche ich sie ein wenig in der Hoffnung das die Kabine noch eine weile hält. bounce für eine Fachgerechte Aufarbeitung fehlt mir das Geld und das Handwerkliche Geschick. Crying or Very sad
Mutschow, du wolltest ja deine kabine auch zurecht machen, hast du mal genauer geschaut ob sich das noch lohnt?

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